Kurs 105  
25.09.2018

Dr. Dr. Melanie Obraz, Freiburg und Damme

Sowohl die Philosophie wie die Kunst drücken das Universelle gestaltend aus, erstere als Wahrheit, letztere als Schönheit.

Piet Mondrian

Obraz SchönheitIst Schönheit wirklich das beste Empfehlungsschreiben?

Schönheit hat mit dem Schönen an sich zu tun. Das Schöne ist ein besonderes Ideal, so gesehen von der Natur geweiht und also begünstigt.

Künstler haben sich stets bemüht, das Schöne und seine Ausgestaltung darzustellen. Seit Urzeiten ist die Bezeichnung schön im Besonderen mit dem Gebiet der bildenden Kunst verbunden. Doch auch das Niedliche, das Erhabene geben dem Ausdruck des Schönen eine Rahmung. Ebenso ist die Begriffslinie „schön – wahr – gut“ und schließlich das Vollkommene erwähnenswert. Nicht zuletzt hat sich die Madonna für eine Darstellung des Schönen empfohlen.

Aber was ist schön? Ist schön, was in der Wirklichkeit mit dem Idealen übereinstimmt? Der Universalgelehrte Niels Stensen bemerkte dazu: „Schön ist, was wir sehen, schöner, was wir wissen, weitaus am schönsten ist, was wir nicht fassen.“

So steht vor allem die Frage zur Diskussion, ob es ein Empfinden für Schönes gibt, das die Menschen verbindet.

Der Vortrag mit Diskussion richtet sich an reflektierende Interessierte alles Schönen in der Vergangenheit und der Spiegelung in der Jetztzeit.

Die Referentin ist Philosophin und Kunsthistorikerin; Lehrauftrag an der Uni Freiburg. Sie hat in Religionsphilosophie und Kunstgeschichte promoviert und sich zu Fragen der Ästhetik habilitiert.

Zeit: Dienstag 17–21 Uhr mit einer Pause für das Abendessen

Teilnahme: 15 €
Abendessen: 12 €

 

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